Beim Zanderangeln im Winter erfolgen die Bisse der Zander aufgrund ihrer Trägheit extrem weich. Wir spüren die Bisse teilweise fast nicht, daher ist genau im Winter besondere Konzentration und Feinfühligkeit nötig um die Bisse der Zander zu spüren.

Daher sollte wir beim Spinnfischen im Winter verstärkt darauf achten, dass der Köderkontakt stehts bestehen bleibt, die Schnur also ständig auf Spannung ist.

Im folgenden werden wir euch noch zwei weitere Tricks erklären, wie man die Bisse der Zander trotzdem erkennt.

Eine Möglichkeit beim Zanderangeln im Winter ist es relativ weiche Ruten zu verwenden. Wenn wir nun die Schnur auf Spannung haben und ein Zander schnappt nach dem Köder, dann spüren wir es häufig nicht. Wir erkennen es bei einer weichen Rutenspitze aber daran, dass sie kurz ruckt.

Eine weiche Rutenspitze bietet im Winter nicht nur eine bessere Bisserkennung, sondern sorgt auch dafür, dass der Zander bei einem Biss keinen so harten Widerstand spürt und den Köder dann nicht sofort wieder ausspuckt.

bisserkennung_spinnfischen_zander_winter

Eine andere Möglichkeit, die zarten Bisse der Zander zu erkennen ist das Fühlen an der Schnur. Man legt dazu bei den Jigpausen den Finger an die Schnur. Also immer, wenn die Kurbel nicht gedreht wird, dann streckt man den Finger aus und legt ihn an die Schnur. Dadurch hat man ein sehr gutes Gefühl, was am Köder los ist.

Es erfordert zwar etwas Übung bis man den Dreh raus hat, aber dann klappt es meist sehr gut.

Parallel zu den beiden Techniken sollte man beim Angeln auf Zander im Winter immer die Einstichstelle der Schnur in die Wasseroberfläche beobachten. Bei einem Biss sieht man auch dort einen Ruck. Zusammen mit dem kleinen Ruck in der Rute oder an der Schnur kann man nach einiger Zeit die Bisse der Zander sehr zuverlässig erkennen und kann darauf reagieren.