Zander Angeln >Spinnfischen im Winter > Ködergröße zum Spinnfischen

Die Köderauswahl im Winter

Im Winter geht der Zander mit seinen Kräften sehr sparsam um und versucht jede Anstrengung zu vermeiden, die nicht unbedingt sein muss. Dieses Verhalten hat auch Auswirkungen auf die Beute, die der Zander im Winter macht. Nun attackiert er nicht mehr jeden kleinen Fisch, der ihm in die Sicht kommt. Der Zander erbeutet im Winter größere Beutefische da diese den selben Jagdaufwand, aber um einiges mehr Ertrag, also Nährwert bieten. Er muss nicht mehrere kleinere Beutefische jagen um seinen Bauch voll zu bekommen, sondern ein größerer Fisch reicht ihm dann.

Auch die Änderung der Ernährungsgewohnheiten hat Auswirkungen auf das Angeln auf Zander. Zumindest müssen wir unsere Art zu Spinnfischen anpassen um auch im Winter einen Zander erwischen zu können. Wir müssen also mit größeren Ködern angeln als es wir im Sommer tun. Bei vielen Anglern kann man jedoch beobachten, dass sie im Winter sehr kleine Köder verwenden, doch dies ist gerade falsch. Im Winter sollen es Gummifische mit 16 Zentimertn sein. Man kann aber durchaus auch mal Gummifisch mit einer Länge von 24 Zentimetern probieren.

Größe des Köders zum Zanderangeln im Winter

Im Winter gibt es eigentlich nur einen Köder beim Zanderangeln, der Gummifisch. Andere Köder kann man im Winter eigentlich vergessen. Nur der Gummifisch kann sehr dicht über den Gewässergrund, an dem die Zander im Winter verharren, geführt werden. Bei der Auswahl des Gummifisch sollte man No-Action Gummifische vorziehen. Also nicht den klassischen Schaufelschwanzgummifisch, sondern Modelle mit V-Schwanz oder Pin-Tail Modelle.

Der Bleikopf des Gummifisches sollte im Winter etwas leichter gewählt werden. Dadurch sinkt der Gummifsch langsamer auf den Gewässergrund und lässt somit dem trägen Zander mehr Zeit um den Köder zu schnappen. Auch gelegentliche Pausen, an denen der Gummifisch 4-5 Sekunden am Gewässergrund liegt, sollte man in die Köderführung einbauen. Beim Jiggen werden die Sprünge kürzer und flacher als im Sommer. Auch leichte Vibrationen mit der Rutenspitze übertragen sich auf den Köder und lassen diesen zappeln. Der Zander wird durch die leichten Vibrationen, die sich vom Köder auf das Wasser übertragen, auf dem Köder aufmerksam.

Wie man sieht gibt es schon einige Dinge, die man beim Spinnfischen auf Zander im Winter beachten sollte. Große Köder mit No-Action, die im Zeitlupentempo geführt werden bringen im Winter den Erfolg beim Zanderangeln.