Zander Angeln >Köderführung > Die Technik der Köderführung beim Spinnfischen

Köderführung beim Spinnfischen

In den vorherigen Texten habt ihr eine Menge über das nötige Material erfahren, welches man zum Spinnfischen mit dem Gummifisch benötigt. Kurz formuliert sind dies harte Ruten, grundsolide Stationärrollen, eingefärbte dünne geflochtene Schnüre und ein paar schlanke Gummifische, um dem Zander auf den Zahn zu fühlen. Um dafür zu sorgen, dass sich schon nach kurzer Zeit der erste Biss eines Zanders einstellt, sollte man sich etwas ausführlicher mit der Köderführung beschäftigen.

Köderführung beim Spinnfischen

Prinzipiell gibt es mehrere Möglichkeiten, einen Gummifisch anzubieten. Die drei Grundtechniken der Köderführung, die man auch miteinander kombinieren kann, sind das Jiggen, das Schleifen und die einfachste Art der Köderführung, das Einleiern. Erfahrene Angler wechseln während des Einholens zwischen den Techniken hin und her. Aber auch eine einzelne Technik besitzt viele Variationen. So kann man beispielsweise beim Jiggen, also beim Springenlassen des Köders über dem Grund die Höhe der Sprünge oder die Weite, sowie die Liegezeiten auf dem Gewässergrund variieren.

Je mehr Erfahrung man beim Angeln auf Zander gesammelt hat, desto eher bekommt man ein Gefühl dafür, zu welcher Jahreszeit, an welchem Gewässer und an welcher Stelle man welche Technik einsetzt.

Anfängern würde ich jedoch empfehlen, dass man jede der drei Grundtechniken separat erlent und optimiert. Erst wenn man das Jiggen, das Einleiern und das Schleifen gut beherrscht kann man sich daran machen, die Techniken während des Einhohleins zu wechseln.