Angel zum Spinnfischen auf Zander

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Die Rute zum Spinnfischen

Möchte man sich nun eine Rute zum Spinnfischen besorgen, so hat man die Wahl zwischen einer unüberschaubaren Menge an Modellen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Vor man Modelle miteinander vergleicht sollte man sich Gedenken machen, welche Eigenschaften eine Angel zum Spinnfischen auf Zander haben soll.

Spinnrute zum Spinnfischen auf Zander

Der Zander besitzt ein sehr hartes Maul. Das sich der Haken trotzdem ins Fleich des Zandermaul bohrt und der Zander zuverlässig an der Angel hängt ist ein sehr harter Anschlag nötig. Bei sehr weichen Ruten kommt es häufiger vor, dass der Anschlag nicht durchkommt. Der Grund dafür liegt darin, dass sich die Spitze und der Mittelteil der Angel bei einem Anschlag durchbiegt. Dadurch hängt der Zander nicht so fest am Haken. Beim Drill ist die Gefahr groß, dass wir ihn verlieren.

Beim Gummifischangeln auf Zander müssen wir den Gummifisch dicht über dem Gewässergrund führen. Besonders kurze Sprünge des Köders über dem Gewässergrund sind für den Zander besonders verlockend. Es ist deshalb Grundvoraussetzung beim Spinnfischen, dass wir spüren, wenn der Gummifisch auf dem Gewässergrund aufschlägt. Dabei unterstützt uns eine harte Rute indem sie die Bewegungen des Köders direkt auf die Angel überträgt ohne sie abzufedern. Wir spüren mit harten Ruten beim Spinnfischen viel besser, was der Gummisch gerade macht. Auch Bisse der Zander spüren wir bei harten Angeln viel direkter und können besser darauf reagieren.

Auch monofile Schnur ist ein Faktor, der uns beim Spinnfischen auf Zander keinen Spass macht. Durch die Dehnung der monofilen Schnur werden die Anschläge abgefedert. Zudem geht uns das Gefühl und der Kontakt zum Köder verloren. Wir spüren also nicht wenn der Gummifisch gegen den Gewässergrund prallt. Daher gibt es beim Spinnfischen auf Zander eigentlich keine Wahl. Es muss eine geflochtene Schnur sein.

Angelrolle zum Spinnfischen auf Zander

Das Wurfgewicht sollte bei der Spinnrute bis zu 60 Gramm sein. Besonders bei größeren Gummifischen oder beim Angeln in stärkerer Strömung, in der ein schwererer Bleikopf notwenig ist, wird ein Gewicht von bis zu 60 Gramm erreicht. Wenn man an das Ködergewicht denkt, dann hat man meist das Gewicht des Bleikopfes im Kopf, jedoch hat auch der Gummifisch ein Eigengewicht das was bei größeren Modellen leicht 20 Gramm erreichen kann. Ein Wurfgewicht von 60 Gramm sollte daher beim Angeln auf Zander mit der Spinnrute nicht unterschritten werden.

Wir haben nun die Eigenschaften der Spinnrute, die wir zum Angeln auf Zander verwenden umrissen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Angel zum Spinnfischen auf Zander eine harte Rute mit einem Wurfgewicht bis zu 60 Gramm sein soll, deren Rolle mit geflochtener Schnur bespult ist. Sicher gibt es trotzdem noch eine große Zahl an Ruten, die diese Eigenschaften aufweisen. Man sollte da einfach die Angel auswählen, mit der man am besten zurecht kommt. Einfach mal den Angelkollegen bitten, einige Würfe mit seiner Rute durchführen zu dürfen. Oder im Angelgeschäft mal einige Modelle in die Hand nehmen. Man erkennt meist recht schnell mit welcher Rute man gut zurecht kommt.